Zwei Jahrzhnte stand die Alp Scheidegg in Besitz der Familie Bränlde von Alt-St. Johann. Für den Aussenstehenden eigentlich unverständlicherweise, verständlicher allerdings für Eingeweihte, wurde die Alp Scheidegg zum Kauf angeboten.


Als Interessenten traten unterschiedliche Körperschaften aus Wald und der Staat Zürich selbst auf. Die Verhandlungen sind mit allen potentiellen Käufern gescheitert.


Dann kam die Wendung am 25. Februar 1925 sind sämtliche Gebäulichkeiten auf der Ober-Scheidegg durch Fahrlässigkeit, angefacht durch einen kolosalen Föhnsturm, welcher auch anderweitig Schaden anrichtete, in kurzer Zeit in Schutt und Asche gelegt worden.

Durch die Initiative von Otto Oberholzer haben sich einige beherzte Männer vom Oberland und Tösstal im Raad zusammengetan und haben unter der Sicherung eines minimalen Beistandes von Genossenschaftern die Alp gekauft.